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Newsletter Januar/Februar 2016

i.m.a aktuell

  • Internationale Grüne Woche: Königinnen suchen König
  • Jahr der Hülsenfrüchte: Nützliche Leguminosen
  • 1x1 der Landwirtschaft: Wissen in der Hosentasche
  • CMA: Totgesagte leben länger

Aktionen und Termine

  • Dialog: Satt haben und machen
  • didacta: Größer, schöner, schlauer

Für Sie gelesen und getestet

  • Schulbuch: "Lesen! Lesen!"
  • Sachbuch: Wild im Wald - Leben nicht immer im Einklang mit der Natur

Exkursionen in die Landwirtschaft

  • Hilfe zur Selbsthilfe: Ackerbau als Bleibegrund

WissensWerte zur Landwirtschaft

  • Die Landwirtschaft in ... Berlin

i.m.a aktuell

Internationale Grüne Woche: Königinnen suchen König

In diesem Jahr geht die weltgrößte Messe der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus in ihr neunzigstes Jahr! So alt dürfte kaum eine andere Messeveranstaltung in Deutschland sein. Und so viele junge Besucher wie auf dem i.m.a-Wissenshof in Halle 3.2 dürfte es an keinem anderen Stand auf dem Berliner Messegelände geben. Denn auf dem i.m.a-Wissenshof treffen sich neben erwachsenen Besuchern viele Schulklassen, Auszubildende und Kita-Kinder, um die Landwirtschaft zu entdecken oder sich darüber zu informieren, was an ihr so faszinierend ist.

Vierhundert Schüler erwartet der i.m.a e.V. am "Tag der Ausbildung" zur Schülerpressekonferenz. Sie werden mit Auszubildenden über deren bisherige Erfahrungen in landwirtschaftlichen Berufen diskutieren. Davon gibt es mehr, als man denkt. Denn nicht nur Landwirte, Tierhalter oder Forstwirte gehören dazu. Milch- und Pflanzentechnologen, Fachkräfte im Agrar-Service oder auch Gärtner, Hauswirtschafterinnen, Revierjäger und Winzer zählen zu den landwirtschaftlichen Berufen.

Eine besondere Attraktion war gleich zu Beginn der Messe der Auftritt der Milchköniginnen. Bei einem Quiz auf der Bühne vom "ErlebnisBauernhof" wurden unter den männlichen Besuchern die "Milchkönige" gesucht. Gemeinsam mit den jungen "Hoheiten" mussten Fragen rund um die Milchkuhhaltung beantwortet werden, und alle Teilnehmer haben dabei ein beachtlich gutes Wissen gezeigt. Wer Wissenslücken hatte, konnte diese mit dem i.m.a-Info-Material auffüllen, das für Besucher während der Messe bereitliegt.

Ein weiterer Höhepunkt wird am Ende der "Grünen Woche" die Versteigerung von Mini-Traktoren sein. Mit ihnen können Kinder, wenn sie nicht im i.m.a-Messekindergarten spielen wollen, den „ErlebnisBauernhof“ erkunden. Die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge im Mini-Format werden am letzten Messetag unter den Besuchern versteigert.

Wer nicht live in Berlin dabei sein kann, findet täglich auf der Facebook-Seite vom i.m.a e.V. aktuelle Berichte und Fotos von den Ereignissen auf dem "ErlebnisBauernhof". Einfach mal reinklicken. Und wenn’s gefällt, bitte den "Like"-Button anklicken.

Jahr der Hülsenfrüchte: Nützliche Leguminosen

Als wertvolle Protein- und Eiweißlieferanten haben Hülsenfrüchte eine bedeutende Schlüsselrolle in der qualitativen Ernährungssicherung der Menschheit. Doch in Deutschland werden gerade mal ein Kilogramm Bohnen, Erbsen, Linsen und andere Hülsenfrüchte jährlich pro Kopf der Bevölkerung verzehrt. In Marokko, dem diesjährigen Partnerland der Internationalen Grünen Woche, sind es sieben Mal so viel.

Um auf die Bedeutung der Leguminosen für die Ernährung hinzuweisen, haben die Vereinten Nationen 2016 zum "Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte" erklärt. Neben einer Verbesserung des menschlichen Stoffwechsels lässt sich auch die Bodenfruchtbarkeit durch Leguminosen optimieren. Die Wurzelknöllchen der Pflanzen können Stickstoff binden und dem Boden als Nährstoff zur Verfügung stellen, so dass nachfolgende Nutzpflanzen wie etwa Getreide davon profitieren können. Auch zur Artenvielfalt auf unseren Feldern tragen Leguminosen bei.

Auf der "Grünen Woche" zeigt der i.m.a-Wissenshof-Partner, das "Grüne Labor Gartersleben", wie in Experimenten die Stickstoffbindung der Leguminosen funktioniert. Und im aktuellen "1 x 1 der Landwirtschaft" vom i.m.a e.V. finden sich weitere nützliche Informationen zu den Pflanzen.

1 x 1 der Landwirtschaft: Wissen in der Hosentasche

Die wohl älteste, regelmäßig erscheinende Publikation in der deutschen Landwirtschaft gibt es jetzt in einer Neuauflage für 2016. Das "1 x 1 der Landwirtschaft" ist ein jährlich neu aufgelegter Flyer, der eine Fülle an Basisdaten rund um die Landwirtschaft in Deutschland und Europa enthält. Mit seinem handlichen Leporello-Format passt er in jede Hosentasche.

In dem Flyer werden in Tabellenform aktuelle Daten über die landwirtschaftliche Bodennutzung und Tierhaltung in der Europäischen Union und in den deutschen Bundesländern aufgelistet. Der Leser erfährt, dass von den etwa 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche in Deutschland der größte Teil als Ackerland für den Getreideanbau genutzt wird. Und dass von den etwas mehr als 28 Millionen Schweinen in deutschen Ställen die meisten in Niedersachsen leben, wo sich auch die größte Legehennen-Population befindet.

Dagegen haben in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg weder Schweine noch Legehennen oder Schafe eine statistische Relevanz; anders als die 17.000 Rinder, 5.000 Milchkühe und tausend landwirtschaftlichen Betriebe. Deutschlandweit sind es 286.800, und ein Vergleich mit den Zahlen aus dem "1 x 1 der Landwirtschaft" des Vorjahres offenbart eine erfreuliche Zunahme um 1.700 Betriebe.

Ein Grund mehr, das "1 x 1 der Landwirtschaft" über Jahre zu sammeln. Oder es im i.m.a-webshop zu bestellen. Dort lässt es sich auch herunterladen, wenn z.B. eine Auflage vergriffen sein sollte.

CMA: Totgesagte leben länger

"Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch" - dieser Slogan der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) ist noch vielen Verbrauchern ein Begriff. Genau wie die CMA, die aufgrund europäischen Wettbewerbsrechts aufgelöst wurde. Fast vierzig Jahre hatte sie zuvor weitgehend erfolgreich für Nahrungsmittel aus (West-)Deutschland geworben. Jetzt kommt sie noch einmal ins Gespräch, oder genauer gesagt das Gebäude, in dem die CMA einst in Bonn residierte. Das leerstehende Bürohaus wird für zwei Millionen Euro als Unterkunft für etwa 200 Flüchtlinge umgebaut. Bereits im Mai soll das Gebäude bezugsfertig sein. Dann heißt es dort: "Aus fernen Ländern an unseren Tisch".

Aktionen und Termine

Dialog: Satt haben und machen

Immer Mitte Januar sind sie in nahezu allen Medien zu sehen: Demonstranten, die es "satt haben" und deren Konterparts, die uns "satt machen". Auf der einen Seite jene, die sich für Tierwohl und artgerechte Haltungsformen engagieren. Auf der anderen Seite dann die "Sattmacher" - Landwirte, die sich nicht länger als Tierquäler und Umweltzerstörer diffamieren lassen wollen, die viel Geld in tiergerechte Ställe investieren und unter dem Preisdruck von Verbrauchern leiden, die gerne billig konsumieren.

Diese "Feindbilder" könnten bald ausgedient haben. Denn in Berlin hatten sich die Köpfe der beiden Lager sowie deren Mentoren zu einem Dialog getroffen, bei dem Gemeinsamkeiten festgestellt wurden. Dem Tierwohl fühlen sich alle verpflichtet, allein die Sichtweisen auf das bereits Erreichte scheinen sich noch nicht in allen Aspekten an den Fakten zu orientieren. Das wolle man mit einem fortlaufenden Dialog ändern, waren sich die Gesprächspartner einig.

Einig war man sich bei dem Treffen auch darin, dass die nach unten zeigende Preisspirale bei den Nahrungsmitteln allen schadet: Zuerst den Landwirten, egal ob sie konventionell oder ökologisch produzieren. Auch den Tieren schaden Dumpingpreise, denn wenn Erlöse sinken, fehlt das Geld um in noch bessere Haltungsformen zu investieren. Und schließlich werden auch die von der "Geiz-ist-geil"-Mentalität infizierten Verbraucher Schaden nehmen, wenn ihnen eines Tages nur noch Lebensmittel von geringer Qualität zur Verfügung stehen.

Vor dem Hintergrund dieses Szenarios erschien die konstruktiv geführte Debatte der Meinungsführer, die es "satt haben" bzw. die uns "satt machen", wie ein Lichtblick am Horizont, der in einem Jahr erreicht sein könnte. Denn dann wird sich zeigen, in welche Richtung die Akteure marschieren.

didacta: Größer, schöner, schlauer!

Mehr als ein Dutzend Partner in einem kleinen Wissensdorf - so präsentiert sich die Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung - erleben lernen" auf der didacta in Köln. Die größte europäische Bildungsmesse ist schon seit Jahren die wichtigste Plattform für den Dialog mit Lehrkräften. Köln im bevölkerungsreichsten Bundesland und damit auch dem mit den meisten Pädagogen, ist somit auch für die Kommunikation über die Landwirtschaft eine feste Größe im zeitlich eng getakteten i.m.a-Kalender zwischen den Publikumsmessen "Grüne Woche" in Berlin und der "Land & Genuss" in Frankfurt am Main. 97.000 Besucher waren zur letzten didacta vor zwei Jahren auf das Kölner Messegelände gekommen. Die Veranstalter hoffen in diesem Jahr, die "magische Zahl" von 100.000 Gästen zu durchbrechen.

Eines der wichtigsten i.m.a-Themen auch diesmal bleibt wieder die Vermittlung eines realistischen Bildes über die deutsche Landwirtschaft. Dazu werden neue Publikationen vorgestellt, aber auch bewährte Unterrichtsmaterialien kostenlos an die Lehrerinnen und Lehrer abgegeben. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um das Problem fehlerhafter Darstellungen der Landwirtschaft in Schulbüchern bewusst zu machen und zu korrigieren, ist ein wichtiges Kommunikationsziel des i.m.a-Teams auf der didacta.

Die Bildungsmesse wird auch für ein Treffen des i.m.a-Lehrerbeirats, vom Forum Lernort Bauernhof und anderen Initiativen genutzt. Dabei immer wieder im Fokus: Die Vermittlung landwirtschaftlicher Themen im Schulunterricht und an außerschulischen Lernorten.

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der didacta vom 16. bis 20. Februar 2016 auf dem Gelände der Köln Messe, Halle 7, Stand C-040/D-041.

Für Sie gelesen und getestet

Schulbuch: "Lesen! Lesen!"

Das Buch bietet Schülern im dritten Schuljahr kompakte und vielfältige Aufgabenstellungen zum Lesen, um die Lesekompetenz zu fördern. Es beinhaltet zahlreiche Texte zu den Themen Natur, Technik, Nahrung, Religion und Bräuche sowie Texte, die einen Bezug zu verschiedenen Fächern aufweisen.

Die einzelnen Kapitel sind identisch aufgebaut, der Umfang an Texten variiert jedoch. Inhaltlich sind die einzelnen Texte unabhängig voneinander und können in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. Die Seiten sind mit zahlreichen schwarzweißen Illustrationen versehen, die Inhalte veranschaulichen.

Die "Landwirtschaft" wird allein im Kapitel "Natur" behandelt. Der Text "Tiere sind bedroht", berichtet zunächst von bedrohten Tierarten wie Wölfen oder Sumpfschildkröten sowie Lachsen und Bibern oder Feldhasen und Fledermäusen, die in Deutschland seltener geworden sind. Mehrere Gründe werden hierfür genannt, wie die zunehmende Besiedlung durch den Menschen, der Klimawandel, Abgase von Autos und Fabriken oder der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Auch die Anpflanzung von Getreidesorten, die Tiere nicht fressen und denen somit weniger Futter zur Verfügung steht, wird problematisiert.

Die Darstellung der Landwirtschaft in diesem Kapitel erscheint weitab der Realität. Die Bezüge, die hergestellt werden, sind nicht nachvollziehbar; sie entbehren sachlicher Logik und überprüfbarer Fakten. Auch didaktisch versagt hier das Buch bei dem Versuch, komplexe Sachverhalte in einen korrekten Kontext zu stellen. Für die Vermittlung landwirtschaftlicher Themen ist es daher ungeeignet. Das haben inzwischen auch Gremien wie der CDU-Bundesfachausschuss Landwirtschaft und ländlicher Raum festgestellt, bei dem die Behandlung des Themas Landwirtschaft in dem Buch als geradezu lächerlich kritisiert wurde.

Auch im Text "Den Wald retten" wird das Versagen bei der Aufbereitung komplexer Themen für Kinder im dritten Schuljahr deutlich. Das Abholzen von Regenwäldern wird mit Sätzen wie "Sie fällen die Bäume, um das Holz zu verkaufen, oder sie verbrennen ganze Waldflächen, weil sie Weideland für ihr Vieh brauchen" erläutert. Doch es gibt in dem Buch keine hinreichende fachliche Hinführung zu dieser Problematik, noch Anregungen, wie mit dieser als Bedrohung beschriebenen Situation umgegangen werden könnte.

Es mag sein, dass die Leseförderung das primäre Ziel des Buches ist. Dennoch stellt sich die grundsätzliche Frage, ob der Versuch, Schülern dabei zugleich eine kritische Meinungsbildung zu ermöglichen, zielführend und pädagogisch sinnvoll ist, wenn dabei Handlungsempfehlungen fehlen, Behauptungen unreflektiert aufgestellt und die Schüler mit plakativen Aussagen alleingelassen werden.

Angelika Rehm: "Lesen! Lesen!", Sachtexte und Erarbeitungen zur Lesetechnik und zum Leseverständnis mit Schwerpunkt 3. Schuljahr. Verlag Mildenberger. 112 Seiten, ann. DIN-A-4-Format; Preis 25,00 Euro. ISBN: 978-3619121205.

Die ungekürzte Rezension des Buches finden Sie hier als PDF-Datei.

Wild im Wald: Leben nicht immer im Einklang mit der Natur

Wälder sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht. Sie produzieren Sauerstoff und dienen den Tieren als geschütztes Rückzugsgebiet. Doch gerade Rehe, Hirsche, Gämse oder Wildschweine schädigen den Wald. Sie beißen Keimlinge, Knospen, Triebe junger Waldbäume ab, dringen in Schonungen ein und machen sich über Kräuter, Farne und Sträucher her. Mit der steigenden Population der Wildtiere und dem Ausbau von Straßennetzen, Wohn- und Gewerbegebieten, schrumpft der Lebensraum der Tiere weiter, werden ihre Reviere kleiner und die Futtersuche problematischer.

Dieses Problem in all seinen Facetten beschreibt die Broschüre "Wildschäden am Wald" vom aid infodienst. Sie wendet sich nicht nur an Waldbesitzer, Förster und Jäger. Jeder, der Interesse an einer intakten Natur und insbesondere am Bestandsschutz unserer Wälder hat, findet in dem Werk viel interessantes und vor allem aktuelles Grundlagenwissen. Denn es ist immerhin mehr als dreißig Jahre her, dass sich eine Publikation derart umfassend mit diesem Thema befasst hat.

Dr. Heiner Grub, Dr. Michael Petrak: "Wildschäden am Wald", aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. 84 Seiten, ann. DIN-A-5-Format; Preis 3,50 Euro. ISBN/EAN 978-3-8308-1204-3

Exkursionen in die Landwirtschaft

Hilfe zur Selbsthilfe: Ackerbau als Bleibegrund

Der Bürgerkrieg in Syrien hat mehr als vier Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Nicht alle machen sich auf den Weg nach Europa. Im türkischen Elbeyli, einem Landkreis im Osten der Türkei unweit der syrischen Grenze, leben seit einigen Monaten Flüchtlingsfamilien. Viele arbeiten in der Landwirtschaft oder als Viehhirten in der fruchtbaren Region. Ihnen will die Deutsche Welthungerhilfe beim Start in ein neues selbstbestimmtes Leben helfen - durch ein Gemüseanbauprojekt.

Die Welthungerhilfe will Ackerflächen anmieten und sie den Flüchtlingsfamilien überlassen. Diese sollen das Land bestellen, Auberginen, Peperoni, Tomaten und anderes Gemüse anbauen - für den eigenen Bedarf und für den Verkauf auf lokalen Märkten. So sollen die Menschen im Land gehalten werden, in der Nähe ihrer Heimat.

Zur Unterstützung dieser Kampagne hat die Deutsche Welthungerhilfe einen Spendenaufruf gestartet, bei dem Geld für den Ankauf von Saatgut zusammenkommen soll. So könnte zum Beispiel mit 15 Euro ein Kilo Saatgut für Auberginen finanziert werden, oder mit fünfzig Euro Saatgut für ein Kilo Tomaten. Zehn Gramm davon würden bereits ausreichen, um einen Ertrag von etwa fünfzig Kilo Tomaten zu erzeugen.

Zum Start der Aktion auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa 15.000 Euro gespendet. Spenden wurden auch unter den Ausstellern vom "ErlebnisBauernhof" gesammelt. Weitere Details und das Spendenkonto gibt es hier.

WissensWerte zur deutschen Landwirtschaft

Serie: Die Landwirtschaft in...

Berlin

Was ist typisch für die Landwirtschaft in einem Bundesland, was prägt sie besonders? In unserer Serie ergründen wir Klischees und listen Fakten auf.
So entsteht ein Bild von unserer Landwirtschaft, wie es Statistiken allein
nicht bieten können.

Nirgendwo ist die Landwirtschaft vielfältiger und die Tierwelt artenreicher als in Berlin - während der "Internationalen Grünen Woche". Dann können in den Messehallen unter dem Funkturm landwirtschaftliche Erzeugnisse aus siebzig Ländern der Erde probiert und Alpakas und Auerochsen, Rentiere und Highland-Cattle-Rinder, Wasserbüffel und Ziegen bestaunt werden. Den Rest des Jahres ist die tierische Population in der deutschen Hauptstadt eher übersichtlich - im Hinblick auf landwirtschaftliche Nutztiere. Insgesamt jedoch ist Berlin im Tierbestand international Spitze. Hier leben 110.000 Hunde, ungezählte Katzen, und mit 24.600 Tieren sind Zoo und Tierpark so artenreich wie keine anderen zoologischen Gärten in der Welt. Wer also auf die Landwirtschaft in der deutschen Hauptstadt blicken möchte, muss seine Sichtweise ein wenig umstellen.

Denn auch bei den Landwirten ist Berlin Spitze. In keinem anderen Bundesland ist deren Zahl übersichtlicher. Unter den fast 3,6 Millionen Einwohnern der Hauptstadt haben die Statistiker zuletzt 39 Betriebe gezählt, die als landwirtschaftliche Einzelunternehmen geführt werden, 31 davon im Haupterwerb. Fragt man die Bauern, sprechen sie von zwanzig Kollegen. Und alle kennen sich.

Einer von ihnen ist Georg Mendler. Gemeinsam mit seinem Bruder und drei Mitarbeitern betreibt er einen Milchhof mit 35 bis 40 Kühen auf sechzig Hektar Pachtfläche. Landesweit werden knapp 2000 Hektar landwirtschaftlich bewirtschaftet.

Kurios: Während Berlin unter einem Mangel an Bauland leidet, allerorten der Neubau preisgünstiger Wohnungen gefordert wird und Grundstückpreise explodieren, ist landwirtschaftliches Pachtland auf den 89.200 Hektar Stadtfläche mit etwa 115 Euro pro Hektar günstiger als in manch anderen Regionen. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Boden inmitten der "märkischen Streusandbüchse" so leicht ist, das Wasser schnell versickert und sich der Anbau von Gemüse oder Getreide kaum lohnt. Dennoch werden immerhin 1220 Hektar als Ackerland und nur 722 Hektar als Dauergrünland gelistet. Die Mendlers nutzen ihren Boden für den Anbau von Futtermais und als Weideflächen für ihre Kühe, von denen jede durchschnittlich etwa 9000 Liter Milch im Jahr gibt.

Nur ein geringer Teil dieser Milch geht an die Berliner Repräsentanz eines europäischen Milchverarbeitungskonzerns. Den Großteil verkaufen die Mendlers in ihrem Hofladen. Der liegt in Rudow, dem südlichsten Ortsteil des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Berliner Stadtbezirks Neukölln. Dieser Hofladen ist ein wichtiges Standbein der Tierhalter. Denn hier werden sechzig Prozent ihres Ertrags erwirtschaftet - mit dem Verkauf von Milch, Butter, Eiern und dem Fleisch von Limousin-Bullen, die ebenfalls auf den Mendler-Weiden stehen. Während diese Tiere mit 18 bis 20 Monaten schlachtreif sind, werden die Kühe im Alter von zwei bis zweieinhalb Jahren zum Schlachter gebracht. Das zweite Standbein der Mendlers ist eine Pferdepension. Hier stellen die großstädtischen Reiter ihre Tiere unter, hier werden diese versorgt und bewegt.

Neben Milchwirtschaft und Tierpension hat der Mendler-Hof wie andere landwirtschaftliche Betriebe in Berlin noch eine weitere Funktion: Er ist einer der seltenen Orte, um Großstädtern die Landwirtschaft praktisch nahezubringen. Und das Interesse ist groß: Bis zu zehntausend Besucher entdecken bei den Erntefesten den Milchhof.

Auch bei dem seit zwanzig Jahren gefeierten "Strohballenfest" von Kollege Mette kommen tausende Besucher auf dessen Hof, der seit 1870 in Familienbesitz ist. Werner Mette bewirtschaftet ihn in der fünften Generation und hofft, dass auch eines seiner vier Kinder den Betrieb einmal übernehmen wird. Darauf vertrauen kann er nicht. Dabei sind es weniger die Verlockungen der Großstadt mit ihren vielfältigen beruflichen Möglichkeiten. Wer heute Landwirt werden möchte, muss sich auch des wirtschaftlichen Risikos bei steigenden Betriebskosten und sinkenden Erträgen bewusst sein.

Anders als Landwirte in anderen Teilen Deutschlands, haben die Berliner Bauern im geteilten Deutschland nicht nur mit den allgemeinen wirtschaftlichen und betrieblichen Herausforderungen zu kämpfen gehabt. Zusätzlich waren sie immer auch der politischen Großwetterlage ausgesetzt. Im Ostteil der Stadt wurden die Landwirte wie viele ihrer Kollegen zwischen Kap Arkona und Kappellenberg enteignet oder in LPGs gezwungen, im eingemauerten Westteil Berlins fehlten Anbauflächen, um zu expandieren. Und was vorhanden war, wurde schnell zum Spielball der Politik.

Da gab es den Westberliner Bauern Hans Wendt. Ihm gehörten 22 Hektar Ackerfläche auf einer der Westberliner Exklaven, die so klingende Namen wie "Große Kuhlake", "Nuthewiesen" oder "Wüste Mark" trugen. Wendt durfte zu Mauerzeiten mit einem Sonderpassierschein samt Traktor die Grenze passieren, um seinen Acker zu bewirtschaften. Als es 1988 zu einem Gebietstausch zwischen Ost- und Westberlin kam, fiel Wendts Acker an den Osten - worüber sich der Landwirt so grämte, dass er einem Herzinfarkt erlag.

Auch seit die Grenzen gefallen sind, fehlt den Großstadtbauern Land. Denn je schneller Berlin wächst, je mehr Stadtrandflächen bebaut werden, umso größer wird die Distanz zwischen den Höfen und dem Ackerland. Zudem wird es schwieriger, Stallungen in der Stadt zu erweitern. Die Nachbarn mögen zwar an Fest- und Feiertagen die Höfe besuchen, aber den Geruch eines Schweinestalls nebenan, den mögen sie nicht.

Heute bewirtschaftet Mette an neun verschiedenen Standorten 150 Hektar, von denen nur 25 innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Mette ist nicht nur Landwirt oder Tierhalter, er ist Bauer. Auf seinen Feldern wachsen nahezu alle Getreidearten, er hält Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen. Und auf der Grünen Woche ist sein Wissen als Stallmeister in der Tierhalle und auf dem "ErlebnisBauernhof" gefragt.

Wenn die bäuerlichen Betriebe Berlins kleinteilig und andersartig sein mögen, man kann sie doch mit denen der großen Flächenländer vergleichen. Auch in der Hauptstadt wird vor allem Getreide angebaut. Nur ist der Weizen vor allem Winterweizen, und er steht gerade mal auf 32 Hektar, während für Roggen und Wintermenggetreide 466 Hektar sowie für Gerste und Hafer 115 Hektar genutzt werden. Gerade mal auf sieben Hektar wachsen großstädtische Kartoffeln - eine Menge, mit der man nicht einmal die Menschen in Spandau, dem mit 230.000 Einwohnern kleinsten Bezirk der Stadt, satt machen könnte.

Auch vom großstädtischen Geflügel könnten nur wenige Berliner partizipieren. Lag der Bestand 2003 noch bei mehr als 2.000 Tieren, so war er zwei Jahre später bereits auf 800 Tiere eingebrochen. Heute nennt die Statistik wenig mehr als 500 Tiere. In Berlin macht sich eben die Aufgabe eines Betriebes oder einer Tiersparte weitaus deutlicher bemerkbar als in landwirtschaftlich geprägten Bundesländern.

Seit der Schließung des Zentralflughafens Tempelhof ist auch Berlins berühmteste Schafherde aus dem Stadtbild verschwunden, die auf dem "Wollfeld" die 300 Hektar Grasnarbe zwischen den Runways niedrig gehalten hatte. 500 blökende Rasenmäher zählte Landwirt und Schäfer Siegfried Hondo zu seiner Herde, 300 Tiere ließ er im Schnitt pro Jahr schlachten. Doch das Geschäft war oft unrentabel. Häufig musste Futter zugekauft werden, dass im alten Westberlin meist ein Drittel teurer als im Bundesgebiet war. Auch heute haben Futtermittelpreise Einfluss auf die Tierhaltung. Zuletzt wurden insgesamt nur noch 440 Schafe in der Stadt gezählt.

 

Auch die Zahl der Berliner Schweine ist mit 65 Tieren eher mit dem Bestand eines Kinderbauernhofs vergleichbar, von denen es immerhin 14 in Berlin gibt. Sie sind mehr als Kuschelfarmen. Hier lernen Großstadtkinder, wie vielseitig landwirtschaftliche Arbeit sein kann und was es z.B. bedeutet, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, es zu füttern und zu pflegen. Auf einigen der Höfe wie dem Kinderbauernhof "Pinke-Panke" gibt es Aktionsprogramme für Kindergartengruppen und Schulklassen, auf anderen wird Brot gebacken und Gemüse angebaut. Immer begegnen sich Kinder aus allen Gesellschaftsschichten und Kulturkreisen der Stadt. Bei ihrer Beschäftigung mit der Landwirtschaft im Mini-Format entwickeln sie eine integrative Kraft, die das Verständnis füreinander fördert.

Einzig Rinder sind auf den Kinderbauernhöfen eher die Ausnahme. Gleichwohl ist ihr Bestand in der Berliner Landwirtschaft mit etwa 300 Masttieren und 200 Milchkühen nahezu konstant. Zu Kühen haben die Berliner seit jeher ein besonderes Verhältnis. Einst standen in den Mietskasernen der Stadt mit ihren bis zu acht Hinterhöfen Kühe in dunklen Ställen, oftmals in mehreren Etagen. Wurden vor 120 Jahren mehr als 5000 Kühe in der Stadt gezählt, so war 1928 mit 20.000 (!) Hinterhof-Kühen der Höchstbestand erreicht. Sie dienten der Versorgung der rasant wachsenden Bevölkerung mit frischer Milch, die entweder direkt im Stall oder wenige Meter weiter in den legendären "Tante-Emma"-Läden verkauft wurde. Die per Pferdewagen oder mit der Eisenbahn aus dem Umland in die Stadt transportierte Milch war den Berlinern oft nicht frisch genug.

Sie kauften lieber bei den Tierhaltern in einem der fast 400 „Abmelkbetriebe“. Der größte der Stadt, die "Milch-Kur-Anstalt am Victoriapark", befand sich im heute multikulturell geprägten Kreuzberg. Unweit dieser Betriebe etablierten sich vielfach "Milchwirtschaften" und "Milchtrinkhallen" - die alkoholfreien Pendants der legendären Berliner Eckkneipen in denen nicht nur Kreuzberger Nächte lang sind. Auch die Mendlers gehörten bis 1982 zu den Hinterhofstallbesitzern. Dann mussten sie ihre "Melkerei" in bester Innenstadtlage aufgeben und mitsamt ihren Tieren an den Rand des ummauerten West-Berlin ziehen und dort neu beginnen.

Wenn man über die Berliner Landwirtschaft spricht, dürfen die "Laubenpieper" und "Datschenbesitzer" nicht vergessen werden. Zwar spielen die Kleingärtner bundesweit keine Rolle in der Landwirtschaft, sind es doch gerade mal 0,25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche, die deren Parzellen beanspruchen. Anders in Berlin, der Hochburg der Kleingärtner, die mit 67.000 Parzellen in 738 Vereinen organisiert sind. Die Schrebergärtner nutzen 3.000 Hektar Berliner Landesfläche - und damit tausend Hektar mehr, als für die Landwirtschaft in der Stadt zur Verfügung stehen. Sind also die Kleingärtner die wahren Landwirte Berlins? Sicher nicht, obwohl der Landesverband der Gartenfreunde vorschreibt, dass auf mindestens einem Drittel der Grundstücke Obst und Gemüse angebaut werden müssen! Eine Vorschrift, die wie aus der Zeit der deutschen Teilung anmutet, als im Westen der Stadt aufgrund der Blockadeerfahrungen stets Versorgungsengpässe befürchtet wurden und im Osten ohnehin Mangelwirtschaft herrschte.

Wo einerseits Beständigkeit das landwirtschaftliche Stadtbild prägt, ist es andernorts der Wandel. So erfährt z.B. der Tierbestand in der deutschen Hauptstadt rasante Veränderungen. Seit die Stadt wieder eins ist, nimmt die Zahl der Tiere rapide zu - wenngleich auch nicht in den Ställen der Landwirte, sondern bei den Imkern. Oder mit anderen Worten: Berlin summt! 150 Millionen Bienen fliegen durch die Stadt und sammeln, sammeln, sammeln. Berlin gilt als Hauptstadt der Bienenvölker. Neben drei Profi-Imkern begeistern sich inzwischen 800 Amateure für die Imkerei. Nirgendwo sonst in Europa wird mehr Honig konsumiert. Während der Pro-Kopf-Verbrauch in der EU bei 0,9 Kilo liegt, sind es in Berlin 1,3 Kilogramm.

Werden Bienen und Vögel wie die achtzig Habichtpaare, die jedes Jahr im Stadtgebiet brüten, als Bereicherung der Berliner Fauna empfunden, gelten Wildschweine längst als Plage. Die Tiere haben immer weniger Scheu und dringen aus den Wäldern immer weiter in Wohngebiete vor. 1.500 von ihnen wurden im vergangenen Jahr in der Stadt bejagt, ferner 850 Wildkaninchen, 400 Rehe, 150 Füchse und 54 Waschbären. Manch einer sogar in Innenstadt-Parkhäusern. Wildunfälle sind auf den Berliner Straßen längst keine Seltenheit mehr. Allein 450 Tiere starben 2015 bei Verkehrsunfällen.

Die Jäger haben viel zu tun in Berlin. Zudem ist Wildbret bei den Hauptstädtern gefragt. Die städtischen Forstbetriebe haben im letzten Jahr mehr als 130.000 Euro aus dem Verkauf von Wildtierfleisch eingenommen. Überhaupt die Forsten: Der Berliner Grunewald ist mit 3000 Hektar der größte deutsche Stadtwald. 2015 war er deutsches Forstgebiet des Jahres. 150.000 Kubikmeter Holz wachsen jedes Jahr in den Berliner Wäldern nach; 120.000 Kubikmeter werden für die Papierherstellung, für Spanplatten, Sperrholz und Euro-Paletten verwertet. So nimmt das Land Berlin jährlich drei Millionen Euro durch seine Holzwirtschaft ein.

Gleichwohl spielen die Land- und Forstwirtschaft sowie die Fischerei nur eine untergeordnete Rolle bei der Bruttowertschöpfung des Landes. Betrug sie vor 15 Jahren noch 0,2 Prozent, so ist sie inzwischen auf 0,1 Prozent zurückgegangen und kann in Vergleichsstatistiken mit anderen Bundesländern grafisch kaum noch dargestellt werden.

Demzufolge ist auch der Anteil der in der Berliner Landwirtschaft beschäftigten Personen so überschaubar wie die Landwirtschaft in der Hauptstadt insgesamt: 220 Arbeitskräfte wurden bei der letzten statistischen Erhebung erfasst, von denen 116 vollbeschäftigt tätig waren. Saisonarbeitskräfte sind selten. Gerade mal 29 weist die Statistik auf. Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Saisonarbeiter nicht wie andernorts aus Osteuropa kommen, sondern es die Großstädter selbst sind, die Freude daran haben, Erdbeerfelder abzuernten oder Obst zu pflücken, wenn die Landwirte dazu einladen. 

Es ist eine Tatsache, die in Berlin besichtigt werden kann: Je weiter sich die Menschen räumlich von der Landwirtschaft entfernen, umso mehr sind sie an ihr interessiert. Die "Internationale Grüne Woche" ist auch im neunzigsten Jahr ihres Bestehens dafür der Beweis: Wenn die "Fünfte Jahreszeit" in Berlin beginnt und Deutschlands Landwirte mit ihren Tieren und Traktoren in die Stadt kommen, folgen ihnen hunderttausende Berliner auf das Messegelände unter dem Funkturm. War die "Grüne Woche" in den Gründerjahren eine rein national ausgerichtete Leistungsschau der Bauern, in den Jahren der deutschen Teilung ein idealer, weil klar umgrenzter Testmarkt, so hat die liebevoll als "Fressa" bezeichnete Messe heute jene Bedeutung, wie andernorts der Karneval oder das Oktoberfest. Die Berliner Landwirtschaft hätte ohne sie keine Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweise

Redaktion: Bernd Schwintowski

Bildnachweise: aid infodienst, Archiv, Bauer Mette, brausezimt.de, Imkerverein Steglitz, Kinderbauernhof Pinke-Panke, Messe Berlin, Milchhof Mendler, Mildenberger, Hans-Peer Papke, privat, Marc Tollas/-, Thomas Sturm/pixelio.de.

Für einen besseren Lesefluss verwenden wir in unseren Beiträgen die gebräuchliche geschlechtliche Bezeichnung, in die jedoch immer auch alle anderen Geschlechter einbezogen sind.

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