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Newsletter Juni 2013

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Newsletter Juni 2013

i.m.a aktuell

  • Wissenshof der i.m.a unterwegs in Luxemburg
  • Preisverleihung zur i.m.a-Schülerpressekonferenz 2013
  • Die neue 3-Minuten-Information "Die Biene"
  • Sommerlektüre Landwirtschaft - Sonderaktion der i.m.a zum Ferienstart
  • Marvi auf dem Bauernhof - i.m.a präsentiert Hörspiel-CD von National Geographic KIDS
  • Exkursionen in die Landwirtschaft - Betriebe stellen sich vor

Für Sie gelesen und getestet

  • Schulbuch: grenzenlos 1 - Erdkunde. Hauptschule, Nordrhein-Westfalen. Schroedel Verlag
  • Schulbuch: Pusteblume 1 und 2. Arbeitsbuch Sachunterricht, Berlin ... Schroedel Verlag
  • Unterrichtsmaterialien zur Ernährungserziehung in der Grundschule. BZgA
  • Das Schwein. On! DVD Bildungsmedien. medienblau gGmbH.

Sonstiges

  • WissensWerte zum Obst
  • Zeitbild WISSEN "Bioenergie"
  • Landwirtschaft gestern und heute

i.m.a aktuell

Wissenshof der i.m.a unterwegs in Luxemburg


Vom 05. bis 07. Juli 2013 präsentiert die i.m.a ausgewählte Elemente ihres bekannten Wissenshofs auf der luxemburgischen Landwirtschaftsmesse "Foire Agricole" in Ettelbrück. Gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) lädt die i.m.a somit erstmals auch außerhalb Deutschlands im Rahmen des "ErlebnisBauernhof mobil" zum zeitgemäßen Dialog über die Landwirtschaft.

Die "Foire Agricole" ist die größte Landwirtschaftsmesse Luxemburgs. Sie wird in Zusammenarbeit mit der "Fördergemeinschaft Integrierter Landbau Luxemburg" (FILL) und weiteren luxemburgischen Partnern Organisiert. Auch zum Anfassen und Erleben, werden den Besuchern während der drei Messetage Hintergründe und Informationen über die Leistungen, Herausforderungen und Erfolge der modernen Landwirtschaft präsentiert.

Weitere Informationen über die Messe stellt die Internetseite http://www.fae.lu/de bereit.

Preisverleihung zur i.m.a-Schülerpressekonferenz 2013


Die jungen Medienmacher der Schülerzeitung "Schlaue Füchse" der BEST-Sabel Grundschule in Berlin-Mahlsdorf sind die Gewinner des von der i.m.a organisierten Schülerpressekonferenz-Preises 2013.

Als Preis wurde der Besuch eines echten Verlags ausgelobt. Am 29. Mai besuchten die "Schlauen Füchse" das Medienhaus des Deutschen Bauernverlags in Berlin - Wilmersdorf. Nach einem Begrüßungsfrühstück wurde ihnen die Siegerurkunde persönlich vom Verlagsleiter Herrn Lothar Meier überreicht. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler professionelle Einblicke in die Redaktionsarbeit des Deutschen Bauerverlags.

Gemeinsam mit einer Journalistin und einer Mediendesignerin erstellten sie in der Verlagsabteilung der "BauernZeitung" eine Titelseite über ihren Besuch und die Preisverleihung. Das fertige Titelblatt durften Sie zur Erinnerung an den Besuch mit nach Hause nehmen. Weiterhin erfuhren die Kinder von einem Medienpädagogen der Landakademie, welche Möglichkeiten das Lernen im Internet bietet. Besonders begeistert waren das junge Redaktionsteam von der hauseigenen Bienenhaltung des Verlags.

"Der Besuch bei den Journalisten war richtig interessant und ich habe einiges dazugelernt", so Alexandra, Reporterin aus der 4. Klasse. Im nächsten Jahr möchten alle Kinder wieder auf der Internationalen Grünen Woche bei der Schülerpresskonferenz der i.m.a am 22.01.2014 dabei sein.

Die neue 3-Minuten-Information "Die Biene"


"Fleißig wie eine Biene" ist ein bekanntes Sprichwort. Und es stimmt: Rund 80 Prozent der Kultur- und Wildpflanzen in Deutschland werden von Wild- und Honigbienen bestäubt. Außerdem liefern sie als unser drittwichtigstes Nutztier neben Honig auch Pollen, Propolis, Gelée Royal, Wachs und Bienengift, welches für zum Beispiel Kosmetika verwendet wird.

Mehr über die Vorfahren der Biene, Bienenarten, die Biologie und Haltung sowie über die Bestäubungsleistung erfahren Sie in der neuen 3-Minuten-Information der i.m.a "Die Biene". Die handliche Broschüre im Postkartenformat ergänzt das beliebte i.m.a-Unterrichtsposter "Die Honigbiene". Beide Medien werden von der i.m.a kostenlos angeboten und können im i.m.a-Webshop bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Sommerlektüre Landwirtschaft - Sonderaktion zum Ferienstart

In den Sommerferien freuen sich viele Menschen auf die Möglichkeit, bei kurzweiliger Lektüre vom anstrengenden Schul- und Berufsalltag zu entspannen. Es ist die Zeit für Muße, Freiheit und für die Rückbesinnung auf die Natur. Zu diesem willkommenen Anlass stellt die i.m.a ein besonderes Angebot bereit.

Alle drei Sammelbände der beliebten Publikation "Memoiren einer Mistgabel" können ab sofort bei der i.m.a angefordert werden. Berechnet werden dafür lediglich die Versandkosten!

"Mit unserer Aktion wollen wir die Verbundenheit zur Landwirtschaft und zum ländlichen Raum sowie auch das allgemeine Leseinteresse besonders bei Kindern und Jugendlichen fördern. Die insgesamt 68 visionären Kurzgeschichten stammen aus Beiträgen zu dem von unserem Verein koordinierten Jugendliteraturpreis der deutschen Landwirtschaft. Sie dienen also auch engagierten Jungautoren als Inspiration für die Betrachtung eines sehr wichtigen Themas unserer modernen Gesellschaft", erklärt Patrik Simon von der Geschäftsführung der i.m.a.

Privatpersonen können bis zu einem kompletten Satz der drei Bücher zu den Sonderkonditionen ordern. Eine Schutzgebühr entfällt. Für Bestellmengen von mehr als einem Satz wird eine Schutzgebühr von 4,- Euro pro Buch erhoben. Die Sonderaktion der i.m.a gilt zunächst noch bis zum 30. September 2013.

Die drei Sammelbände wurden vom LV-Buch im Landwirtschaftsverlag Münster veröffentlicht und dem gemeinnützigen Verein für den Vertrieb zur Verfügung gestellt. Sie können zu den Konditionen dieser Sonderaktion nur über den Webshop der i.m.a bestellt werden.

Marvi auf dem Bauernhof - i.m.a präsentiert Hörspiel-CD von National Geographic KIDS


Für landwirtschaftliche Unterhaltung sorgt in den Schulferien das Hörbuch "Marvi auf dem Bauernhof". Die i.m.a präsentiert die CD als Beilage zum zweisprachigen Kindermagazin von National Geographic. Passend zur Sommerzeit begibt sich die bekannte Reporter-Ratte Marvi Hammer in dem Hörspiel auf ein High-Tech-Abenteuer der ganz besonderen Art und erkundet zusammen mit seiner Navigatorin Alwina und dem Nachwuchs-Landwirt Tim Viehkötter die moderne Landwirtschaft.

Zusätzlich zur Sonderaktion "Sommerlektüre Landwirtschaft" bietet die i.m.a mit der neuen Hörspiel-CD von National Geographic KIDS auch für Kinder mit geringerem Leseinteresse sommerliche Unterhaltung über die Landwirtschaft.

Die Hörspiele des renommierten Verlags zeichnen sich durch ihren Unterhaltungs- und Informationswert aus und sind bei den Kindern sehr beliebt. Bei der Produktion der CD war es der i.m.a wichtig, den Kindern ein spannendes und zugleich realistisches Bild der heutigen landwirtschaftlichen Produktion zu vermitteln.

Die aktuelle Ausgabe von National Geographic Kids inklusive der Hörspiel-CD kann zum Preis von 5,30 Euro im Zeitschriftenhandel erworben werden. Informationen zum Wissensmagazin bietet die Seite www.nationalgeographic.de/ng-kids.

Exkursionen in die Landwirtschaft - Betriebe stellen sich vor

Um Kindern, Jugendlichen und auch interessierten Erwachsenen Einblicke in die moderne Tierhaltung zu ermöglichen, empfiehlt sich die Besichtigung eines Betriebes. In unserer Rubrik "Exkursionen in die Landwirtschaft" stellen wir daher Betriebe vor, die sich im Rahmen des Projektes EinSichten in die Tierhaltung engagieren.


Wir setzen unsere Exkursionen-Serie durch die Welt der Tierhaltungs-EinSichten mit dem Betrieb von Familie Irmler, im Kreis Simaringen in Baden-Württemberg, fort. Auf dem landwirtschaftlichen Hof leben rund 225 Muttersauen und etwa 500 bis 700 Ferkel. Seit Ende 2011 nimmt der Betrieb am Projekt EinSichten in die Tierhaltung teil und erfreut sich großer Besucherzahlen.

Mehr Einblick in die unterschiedlichen Lebensbereiche der Tiere erfahren/gewinnen auch Schulklassen, für die sich Sauenhalterin Irmler ein besonderes Programm überlegt hat. Die Fragen "Was ist ein Ferkelerzeugerbetrieb, welche Stationen durchleben die Tiere im Betrieb und was bekommen die Tiere zu Fressen?" werden im Stall erläutert. Die Gruppensauenhaltung ist die letzte Station der Führung. Hier können durch ein Fenster die bis zu 220 kg schweren Tiere und auch einer der zwei Eber des Betriebes in Augenschein genommen werden. Abgerundet wird der Rundgang durch die einzelnen Produktionsbereiche durch einen kleines Quiz, bei dem die Kinder nach dem bekannten Fernsehratespiel "Eins, zwei oder drei" ihr eben erlerntes Wissen anwenden können.

(Foto: Landesbauernverband Baden-Württemberg, Amstutz)

Für Sie gelesen und getestet

Schulbuch: grenzenlos 1 - Erdkunde. Hauptschule, Nordrhein-Westfalen. Schroedel Verlag


Das Schulbuch wird in seiner dritten Auflage (2007) vom Schroedel Verlag veröffentlicht und ist für den Erdkundeunterricht an Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen bestimmt. Zusätzlich zum Schulbuch bietet der Verlag digitale Lehrermaterialien sowie ein Lehrerhandbuch an.

Das Unterrichtsthema "Landwirtschaft" wird im Rahmen des Kapitels "Landwirtschaft bei uns und in fernen Ländern" thematisiert und umfasst 27 Schulbuchseiten.

Im Anschluss daran werden die Themenschwerpunkte "Ein Bauernhof früher und heute", "Die Landwirtschaft verändert sich", "Lebensmittel vom Ökohof" und "Ökologischer und herkömmlicher Landbau – ein Vergleich" thematisiert.

In diesem Zusammenhang sind insbesondere die aussagekräftigen Bilder, Grafiken und Karten zu erwähnen. Diese überzeugen dadurch, dass sie die Schülerinnen und Schüler beim Aufbau ihrer Urteilskompetenzen unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu aufgefordert, eigene Erkenntnisse auf Basis der Materialien zu gewinnen und eine eigene Sichtweise zu formulieren.

Sowohl die konventionelle als auch die ökologische Landwirtschaft werden bearbeitet bzw. durch das Vorstellen unterschiedlicher landwirtschaftlicher Produkte aus dem In- und Ausland dargestellt. Auf diese Weise wird den Schülerinnen und Schülern sehr ausführlich die Bedeutung unterschiedlicher Standortfaktoren in der Landwirtschaft verdeutlicht. Des Weiteren wird eine räumliche Verknüpfung hergestellt und das Themenfeld "Globalisierung" in ersten Ansätzen thematisiert.

Außerdem wird es den Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise ermöglicht, sich unvoreingenommen ein Urteil über die unterschiedlichen Landwirtschaftsformen- und -bereiche zu bilden. Darüber hinaus wird die Wertschöpfungskette der unterschiedlichen landwirtschaftlichen Produkte, von der Produktion bis zum Konsumenten auf unterschiedliche Weise veranschaulicht. Dies geschieht beispielsweise anhand der Verarbeitung der Zuckerrübe und dem Weg der Kakaobohne bis hin zur Verarbeitung in Schokolade. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler im Sinne des vernetzten Lernens sowie des prozessbezogenen Lernens dazu aufgefordert, das Erlernte auf ihr eigenes Konsumverhalten zu transferieren und im Rahmen der Urteilskompetenz zu überdenken. Dies wird durch zahlreiche Fragen unterstützt, in denen die Schüler darin aufgefordert werden, sich eine eigene Meinung zu bilden bzw. ihr eigenes Verhalten als Konsument zu reflektieren.

Die ungekürzte Rezension des Lehrbuches finden Sie auf der i.m.a-Internetseite: http://www.ima-agrar.de.

Böning, F. u.a. (3. Auflage, 2007): grenzenlos 1. Erdkunde Hauptschule. Braunschweig: Schroedel Verlag, ISBN: 978-3-507-52555-9, Festeinband, 176 Seiten, Preis: 24,95 Euro

 

Schulbuch: Pusteblume 1 und 2. Arbeitsbuch Sachunterricht, Berlin ... Schroedel Verlag


Das Schulbuch "Pusteblume 1 und 2. Das Arbeitsbuch Sachunterricht - Allgemeine Ausgabe" (2013) wird vom Schroedel Verlag veröffentlicht und ist für den Sachunterricht in den 1. und 2. Schuljahrgängen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen bestimmt. Zusätzlich zu dem Lehrwerk gibt es eine Lernsoftware zum Download, eine Lernsoftware mit Netzwerklizenz sowie Lehrmaterialien.

Das Thema "Landwirtschaft" wird im Rahmen des Kapitels "Natur (2)" thematisiert und auf insgesamt acht Seiten behandelt.

Hierbei geht es zunächst darum, die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Themenschwerpunktes Ernährung zum Thema hinzuführen. Auf diese Weise erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass sie täglich zahlreiche Produkte konsumieren, die in landwirtschaftlichen Betrieben erzeugt wurden. Das prozessbezogene Lernen der Schülerinnen und Schüler wird unterstützt. Als landwirtschaftliches Produkt werden hierbei exemplarisch die Kartoffel und der Apfel angeführt. Des Weiteren beinhaltet das Schulbuch zahlreiche Anregungen zum entdeckenden und forschenden Lernen (z.B. "Wir untersuchen einen Apfel", "Kartoffelknollen pflanzen").

Auf den ersten Blick scheint das Thema "Landwirtschaft" im Rahmen des Schulbuchs zu kurz zu kommen. Dies ist jedoch lediglich lehrplanentsprechend. Das Thema "Landwirtschaft" soll in den meisten Bundesländern in den 1. und 2. Schuljahrgängen lediglich angebahnt werden und erst im 3./4. Schuljahrgang intensiviert werden. Aus diesem Grund ist in dem Folgewerk des Schulbuchs für die 3. und 4. Schuljahrgängen ein größerer Fokus auf diesen Bereich gelegt.

Das Bildmaterial, die Grafiken und Karten, überzeugen durch ihre Aussagekraft, Altersgemäßheit und Ansprache. Überdies fordern sie die Schülerinnen und Schüler dazu auf, eigene Erkenntnisse auf Basis der Materialien zu gewinnen.

Die ungekürzte Rezension des Lehrbuches finden Sie auf der i.m.a-Internetseite: http://www.ima-agrar.de.

Kraft, D. (2013): Pusteblume 1 und 2.Das Arbeitsbuch Sachunterricht - Allgemeine Ausgabe. Braunschweig: Schroedel Verlag. ISBN: 978-3-507-42990-1, Broschur, 167 Seiten, 13,50 Euro.

Unterrichtsmaterialien zur Ernährungserziehung in der Grundschule. BZgA


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung setzt seit Jahren auf integrierte Ansätze zu Ernährung, Bewegung und Stressregulation im Kindes- und Jugendalter. In dieser Lebensphase entwickeln sich Ernährungsgewohnheiten, Geschmacksvorlieben und -abneigungen, die maßgeblich durch die Familie und das soziale Umfeld geprägt werden. Als Lebens- und Lernraum bietet vor allem die Grundschule ein zentrales sowie soziales Umfeld und Handlungsfeld, über das die meisten Kinder erreicht werden können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer und stellt Medien und aktionsbezogene Maßnahmen in zentralen Themenfeldern der Gesundheitsförderung für die Klassen 1 bis 6 in diesem Buch bereit.

Die vorliegende Medienübersicht gibt einen Überblick über 90 Unterrichtsmaterialien (u.a. Arbeitsblätter, Hefte, Bücher, Poster, CDs und DVDs) zum Thema Ernährungserziehung, die speziell für den Einsatz in der Grundschule geeignet sind. Die Materialauswahl und Beschreibung erfolgte auf der Basis von ernährungswissenschaftlichen und methodisch-didaktischen Kriterien. Thematisiert werden einzelne Nährstoffe, Nahrungsmittel und Getränke sowie die Herkunft der Lebensmittel oder das Einkaufen und Kochen. Ferner werden einige Medien identifiziert, die auf unterschiedliche Kulturen im Hinblick auf Speisen und Essgewohnheiten eingehen.

BzgA (2. Auflage, 2011): Unterrichtsmaterialien zur Ernährungserziehung in der Grundschule - eine bundesweite Bestandsaufnahme. Band 11. Köln: BzgA, ISBN: 978-3-937707-94-5, Broschur, 294 Seiten, Preis: kostenlos

Das Schwein. On! DVD Bildungsmedien. medienblau gGmbH.


Die ON! DVD "Das Schwein" aus der Reihe "Tiere auf dem Bauernhof" der medienblau gGmbH zeigt, wie Schweine leben, was sie fressen und unter welchen Bedingungen sie auf kleinen Bauernhöfen und in Großbetrieben aufwachsen. Es wird klar, dass Hausschweine keine Dreckschweine sind, sondern wichtige Nutztiere für den Menschen. Dabei wird verdeutlicht, welchen Einfluss die Konsumenten auf die Haltungsformen der Tiere haben. Ökologische und konventionelle Produktion werden mit Vor- und Nachteilen gegenübergestellt.

Das Medium kann fächerübergreifend im zum Beispiel Heimat- und Sachkundeunterricht oder später auch im Biologieunterricht eingesetzt werden. Vor allem die methodische Vielfalt und die didaktischen Hilfegebungen sprechen für diese DVD. Die Reportage "Zu Besuch bei Schweinebauern" wird ergänzt durch drei grafisch animierte Erklärfilme, Arbeitsmaterialien für den Unterricht und einen interaktiven Online Wissenstest für die Schüler sowie einem medienpädagogischen Projektvorschlag für die Lehrkraft. Dieser ist auf acht Unterrichtstunden im Laufe einer Unterrichtseinheit ausgelegt. Die vorhandenen Unterrichtsmaterialien zeigen einen möglichen Unterrichtsverlauf des Audioprojektes auf. Bei Bedarf können Sie weitere Unterrichtstunden einfügen, um Aufgaben umfassender bearbeiten zu können oder dem Leistungsstand der Klasse anzupassen. Die Unterrichtsmaterialien richten sich vornehmlich an SchülerInnen der Klassen 1 bis 4.
 
Die Schullizenz beträgt 98,- Euro. Einige Inhalte (Viedeo-Ausschnitte und PDF-Dateien) der DVD können vor dem Kauf hier eingesehen werden.

Sonstiges

WissensWerte zum Obst

Deutsche kaufen immer weniger Frischobst

Insgesamt betrug der bundesdeutsche Pro-Kopf-Verbrauch an Früchten im Jahr 2012 circa 62 kg. Dabei lagen Äpfel mit einem jährlichen Verbrauch von 25 kg in der Gunst der Verbraucher. Es folgten Bananen mit 10 kg, Apfelsinen und Weintrauben mit je 5 kg Pro-Kopf-Verbrauch. Daraus wird ersichtlich, weshalb der Anteil an Importobst mit rund 77 Prozent wesentlich höher ist als der Anteil der Inlandsware. Dennoch entwickelte sich die Einkaufsmenge an Obst aus Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht positiv. Es wurde im Schnitt 20,6 kg heimisches Obst je Haushalt eingekauft, womit die Vorjahresmenge um 100 g überschritten wurde. Bei rund 4,6 Prozent der gesamten Frischobsteinkäufe handelte es sich um biologisch erzeugtes Obst. Damit ist der Bio-Anteil das dritte Jahr in Folge gestiegen.

Insgesamt jedoch kaufen die Deutschen schon seit sechs Jahren immer weniger Frischobst. Hintergrund könnten die höheren Preise sein: Im Jahresdurchschnitt 2012 lag der Einkaufspreis für Frischobst bei 1, 72 Euro/kg, ein Jahr zuvor noch bei 1,65 Euro/kg. Ein Grund für diese Preissteigerung waren die ungünstigen Witterungsverhältnisse während der Blüte, wodurch die Obsternten in der Europäischen Union im Jahr 2012 gemindert wurden.

(Quellen: BBZ Nr. 15, April 2013 und Destatis)

Zeitbild WISSEN "Bioenergie"


In unseren modernen Gesellschaften ist die Energieversorgung genauso selbstverständlich wie Wasser und Nahrung. Ohne Energie sind Wachstum und Wohlstand undenkbar. Aber Energie ist nicht gleich Energie. Die Ölpreisentwicklung sowie die Ereignisse in Fukushima haben die Risiken unserer bisherigen Energieversorgung verdeutlicht und gezeigt, wie wichtig ein sicherer, bezahlbarer und umweltfreundlicher Energiemix ist. Im Zuge der von der Bundesregierung beschlossenen "Energiewende" spielt die Energie aus Biomasse eine bedeutende Rolle. Die vorliegende Broschüre liefert umfassende Informationen und erklärt Formen, Nutzung und praktische Anwendungsbeispiele der grünen Energie. Zudem berücksichtigt sie auch kritische Aspekte und zeigt, wie ein nachhaltiger Anbau von Energiepflanzen und der Vorrang der Nahrungsmittelproduktion gewährleistet werden.

Das neue Bildungsmagazin zum Thema „Bioenergie“ enthält aktuelle Zahlen und Beispiele aus der Praxis. Es wird 14.000 Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt und bietet einen fundierten Überblick zum Sachstand. Mehr zum Thema Bioenergie erfahren Sie hier.

Titel des neuen Magazins Zeitbild WISSEN „Bioenergie“. Quelle: Zeitbild/FNR, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Kostenlos, auch als Download erhältlich.

Landwirtschaft gestern und heute


In der Landwirtschaft sowie in anderen Wirtschaftszweigen vollzieht sich seit mehreren Jahrzehnten ein rasanter Strukturwandel als Ergebnis von technischem Fortschritt, Industrialisierung und Globalisierung. In dieser Rubrik unseres Newsletters stellen wir Ihnen mit ausgewählten historischen Bildern, Daten und Fakten verschiedene Meilensteine in der Veränderung der landwirtschaftlichen Produktionstechniken vor.

In Fortsetzung unserer Serie stellen wir in dieser Ausgabe die Düngung der vergangenen und heutigen Zeit gegenüber.

Die Düngung im Wandel der Zeit


Pflanzen entziehen dem Boden Nährstoffe und Mineralsalze. Die wichtigsten Elemente sind Stickstoff, Phosphor, Kalium, Schwefel und Calcium. Werden die Pflanzen nicht geerntet und abtransportiert, gelangen diese Stoffe wieder in den Boden. Die Pflanzenreste zerfallen und Bakterien und Kleinlebewesen sorgen dafür, dass daraus wieder fruchtbarer Humus mit verfügbaren Mineralstoffen wird. Der Feldanbau des Menschen unterbricht diesen Kreislauf. Mit der Ernte werden die Nährstoffe buchstäblich vom Feld getragen. Je nach Nährstoffreichtum des Bodens ist dieser nach wenigen Ernten ausgelaugt.


Schon seit minoischer Zeit (3000 v.Chr.) wurden landwirtschaftlich genutzte Felder zur Steigerung der Ernte mit tierischen und menschlichen Fäkalien bestreut, da sie offensichtlich dem Boden wieder neue Nährstoffe zuführten.


Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit verschärfte sich trotzdem das Problem nährstoffarmer Böden. Das Wort von der "Altersschwäche des Bodens", das schon der römische Philosoph Seneca (1-65 nach Christus) geprägt hatte, ging um. Katastrophale Missernten und Hungersnöte rückten das brennende Problem in den öffentlichen Fokus. Spätmittelalterliche Alchemisten begannen daher mit einer Forschung, wie man künstlich die Erträge in der Landwirtschaft steigern konnte. In der Neuzeit wurde daraus die wissenschaftliche Disziplin der sogenannten Agrikulturchemie: die Untersuchung der Ernährungsphysiologie der Pflanze und des Nährstoffangebots des Bodens.

Um 1840 konnte der Chemiker Justus von Liebig die wachstumsfördernde Wirkung von Stickstoff, Phosphaten und Kalium nachweisen. Stickstoff erhielt man in Form von Nitraten zunächst vor allem durch den Einsatz von Guano, einer Substanz, die sich aus den Exkrementen von Seevögeln bildete. Da die Guanovorräte jedoch begrenzt waren und größtenteils aus Südamerika eingeführt werden mussten, sann man auf eine Methode, Nitrate synthetisch zu erzeugen. Im 19. Jahrhundert wurde auch begonnen Asche, Kalk und Mergel als Dünger zu verwenden.

Zwischen 1905 und 1908 entwickelte der Chemiker Fritz Haber die katalytische Ammoniak-Synthese. Dem Industriellen Carl Bosch gelang es daraufhin, ein Verfahren zu finden, das die massenhafte Herstellung von Ammoniak ermöglichte. Das Haber-Bosch-Verfahren bildete die Grundlagen der Produktion von synthetischem Stickstoff-Dünger, dem sogenannten "Kunstdünger". Sprachlich verweist der Begriff auf synthetisch hergestellte Dünger, mineralische wie auch organische. Das Synonym wird allerdings oft nur für mineralische Dünger verwendet.

Seit dem Zweiten Weltkrieg brachte die Industrie immer wirksamere und gezielter einsetzbare chemische Düngemittel auf den Markt. Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts geriet der synthetische Dünger jedoch zunehmend in die Kritik, da seine übermäßige Verwendung für verschiedene ökologische Schäden wie die Ermüdung des Bodens, Sauerstoffmangel und Fischsterben verantwortlich gemacht wurde.

Wenn für den Erhalt des Humus im Boden gesorgt wird (durch Einarbeiten der Ernterückstände, Zwischenfrüchte etc.), ist eine bedarfsgerechte mineralische Düngung unproblematisch. Auf Dünger ganz zu verzichten bedeutet je nach Kultur Ernteeinbußen von bis zu 60 Prozent. Im ökologischen Landbau sind Nitrat-, Ammonium- und Harnstoffdünger sowie leicht lösliche Phosphordünger verboten, was zu deutlich geringeren Erträgen gegenüber dem konventionellen Anbau führt. Hier wird heute nach dem Prinzip gedüngt: "Soviel wie nötig und so wenig wie möglich!" Herstellung und Verwendung von Düngemitteln sind in Europa zusätzlich durch die Düngeverordnungen mit strengen Vorgaben geregelt.

Unterschieden wird Dünger allgemein nach der Art, wie der düngende Stoff gebunden ist, zum Beispiel organisch an Kohlenstoff (Gülle, Jauche, Mist) oder anorganisch/mineralisch in Salzen. Weitere Unterscheidungsarten sind die Form des Düngers (Feststoffdünger und Flüssigdünger) und deren Wirkung wie schnellwirkender Dünger, Langzeitdünger, Depotdünger.


Nach dem Motto “Viel hilft Viel” wurde in Deutschland bis vor 30 Jahren gedüngt. Doch die deutschen Bauern zeigen nun, wie es besser geht. Zum Glück, denn ohne Düngung wäre die Landwirtschaft heute nicht mehr in der Lage, die wachsende Bevölkerung zu ernähren.


Durch genaue Kalkulation und variabel regulierbare Technik geht der Düngerverbrauch seit Jahren stark zurück und negative Folgen wie Grundwasserbelastungen wurden deutlich reduziert. Präzisionslandwirtschaft schont heute mit gezielter Düngung die Umwelt und den Geldbeutel des Bauern. Computertechnik, Stellitensteuerung, Luftbildauswertungen, Bodenanalysen und modernste Sensorik ermöglichen dabei eine bedarfsgerechte, teilflächenspezifische Pflanzendüngung innerhalb eines Feldes bis hin zur einzelnen Pflanze. Eine ökologische und ökonomische Effizienz also, wenn der man in der "guten, alten Zeit" bestenfalls träumen konnte.

Bildinformationen

Das erste Bild zeigt die Düngung mit einem Walzenstreuer um 1930. Das mühsame Mistladen von Hand sehen Sie auf dem zweiten Foto. Beim dritten Bild handelt es sich um ein Werkfoto der Firma Fahr AG, welches den Stalldungstreuer DS 40 System Köla der Deutz-Fahr-Gruppe Anfang der 70er Jahre zeigt. Das vierte Bild zeigt modernen Mineraldünger aus der Nähe. Auch der Unimog wurde oftmals zur Kalkdüngung genutzt, im fünften Bild zusätzlich ausgestattet mit einem Mähbalken und einer Egge zur Einarbeitung in den Boden. Im letzten Bild ist moderne Bordtechnik von John Deere zu sehen.

(Bildquellen: historische Bilder von i.m.a e.V., Mineraldünger von ZG Raiffeisen, moderne Bordtechnik von John Deere)

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