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Pressemitteilung

Alles über Sauhaufen, Nacktsamer und deren Zapfen

21.11.17

Wieder viel Wissenswertes in der neuen Ausgabe vom i.m.a-Lehrermagazin

 

Wenn demnächst wieder die Weihnachtsbäume aufgestellt werden, wissen wohl nur wenige Menschen, dass die Nadelbäume zur Gattung der Nacktsamer gehören und dass die Samen unter den Schuppen der Zapfen liegen. Auch dass manche Hausschweinarten rosa Haut zeigen, weil sie die dicken Borsten ihrer wilden Vorfahren verloren haben, dürfte kaum bekannt sein. Diese und weitere Fakten zur Naturbildung, Landwirtschaft und Ernährung bietet die neue Ausgabe Nr. 31 vom i.m.a-Lehrermagazin "lebens.mittel.punkt", die nicht nur für Lehrkräfte lesenswert ist. Sie kann jetzt kostenlos abonniert oder online gelesen werden.

Etwa 27 Millionen Tannenbäume werden jährlich gefällt, um uns als Weihnachtsbäume das Christfest zu verschönern. Wer nicht selber die Axt anlegt, kauft seinen Baum bei Händlern, die ihre Tannen zu zwei Dritteln aus deutschen Baumschulen beziehen. Mit fast siebzig Prozent Marktanteil ist die Nordmanntanne der beliebteste Weihnachtsbaum. Die meisten deutschen Nordmänner kommen aus dem Sauerland, doch ihre Wiege steht im Kaukasus, wo fast das gesamte Saatgut herkommt. Über die Kultur des Christbaums, die Besonderheiten der Nadelbäume, deren Wachstum und die Ernte informiert im i.m.a-Lehrermagazin ein Unterrichtsbaustein für die Primarstufe.

Ebenfalls für den Unterricht in der Grundschule konzipiert ist der Beitrag über die Domestizierung vom Hausschwein. Sie begann vor rund 8000 Jahren und führte vom "Speckschwein" zum heute bekannten mageren Fleischschwein, von dem viele Arten statt dicker Borsten rosafarbene Haut zeigen. Nur selten leben diese Tiere im Freien, denn sie frieren schnell und können sich gar einen Sonnenbrand zuziehen. Der Beitrag räumt auch mit dem Vorurteil auf, dass aneinander gekuschelte Schweine zu wenig Platz im Stall hätten. Tatsächlich entspricht es dem Sozialverhalten der Tiere, als Sauhaufen dicht beieinander zu liegen, weil sie sich dabei gegenseitig wärmen und schützen.

Mit dem Thema "Superfood" befasst sich ein Beitrag, der nicht nur für Schüler der Sekundarstufe interessant sein dürfte. Die importierten und als "Superfood" bezeichneten exotischen Früchte- und Gemüsesorten sind unter ökologischen Aspekten gar nicht "super"; wo doch hiesige Produkte gleiche gesundheitliche Ernährungsvorteile bieten - man muss ihnen nur einen coolen Namen geben und z.B. das heimische "Superfood" Weißkohl als "Coleslaw"-Salat anpreisen.

Die dreiteilige Serie zum Pflanzenschutz wird in der neuen Ausgabe vom "lebens.mittel.punkt" mit einem Beitrag zur Historie und Ausblick in die Zukunft abgeschlossen. Deutlich wird, dass der lange Wege von der Ausbringung von Arsen vor fast achtzig Jahren bis zu den Forschungen unserer Tage immer vom Willen geprägt war und ist, die Ernährung der Menschen nachhaltig sicherzustellen.

Unter www.ima-lehrermagazin.de kann der vier Mal im Jahr erscheinende "lebens.mittel.punkt" im Internet kostenlos bestellt und gelesen werden.

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