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Pressemitteilung

Virtuelle "EinSichten" in die reale Schweinehaltung

19.09.17

EinSichten in die Schweinehaltung, die so vielfältig ist, wie die Landwirtschaft (Foto: DA-pixelio)

Beim Veredlungstag in Osnabrück wird sichtbar, wie Tierwohl machbar ist

 

Transparenz in der Tierhaltung bieten immer mehr Landwirte. Sie öffnen ihre Höfe für Besucher und engagieren sich beim i.m.a-Projekt "EinSichten in die Tierhaltung". Seit der Verein mit der "Initiative Tierwohl" kooperiert, gibt es nun auch virtuelle Einblicke in die Ställe - ein multimediales Angebot, das den Menschen die reale Welt der Tierhaltung überall dort nahe bringt, wo die Landwirtschaft fern ist. Wie dies funktioniert, zeigt der i.m.a am 20. September auf dem Veredlungstag in Osnabrück mehr als 500 Schweinehaltern. Ziel ist es, noch mehr Bauern zu motivieren, sich am Transparenzprojekt zu beteiligen.

Der Veredlungstag des Deutschen Bauernverbands ist das traditionell größte Treffen von Tierhaltern, die in der Schweinezucht- und Mast aktiv sind. In Osnabrück treffen sie auf Partner der Branche - von Zulieferern bis zu Verarbeitern, Experten der Lebensmittelsicherheit und des Qualitätsmanagements sowie auf Wissenschaftler und Politiker. Bei fachlichen Diskussionen und praktischen Präsentationen stehen immer auch die Themen "Tierwohl" und "Transparenz" im Fokus.

Dabei unterstützt der i.m.a e.V. den bäuerlichen Berufsstand in der Kommunikation mit den Konsumenten. Sie können sich z.B. mit Hilfe von modernen VR-Brillen ("Virtual Reality") in Ställen umsehen - so, als wären sie live vor Ort. Mit diesem zeitgemäßen Kommunikationsmittel ergänzen die "EinSichten in die Tierhaltung" bereits etablierte Angebote realer Einblicke durch Stallfenster oder die von den Landwirten organisierten Führungen durch die Tierställe auf den Betrieben.

"Mit den VR-Brillen wollen wir nicht nur junge Menschen erreichen", sagt i.m.a-Geschäftsführer Patrik Simon. Durch deren Neugierde gegenüber technischen Innovationen ließe sich auch das Interesse an der Tierhaltung wecken. "Die VR-Filme tragen dann dazu bei, fehlendes Wissen zu kompensieren oder falsche Vorstellungen über die Tierhaltung zu korrigieren", so Simon weiter. Dass könne auch bei älteren Zielgruppen gelingen, ist er überzeugt. Allerdings bedürfe es dazu einer gezielten Ansprache und Motivation, sich auf das neue Medium einzulassen.

Simon ist überzeugt, dass die VR-Brillen eine sinnvolle Bereicherung für die Kommunikation seien; den Dialog zwischen den Tierhaltern und der Bevölkerung könnten sie jedoch nicht ersetzen: "Die Wissensvermittlung durch den Landwirt, der Besuch auf einem Bauernhof und nicht zuletzt die damit verbundenen Wahrnehmungen, zu denen auch die typischen Gerüche in der Landwirtschaft gehören, sind noch immer die authentischsten Voraussetzungen, um Verständnis für die reale Arbeits- und Lebenswelt der Bauern zu wecken."

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