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Ehrung für tolle Lernvideos vom Bauernhof

Wie oft pickt ein Huhn am Tag? Das ist nur eine der Fragen, die Kai Höning und Luka Schwehr in einem Lernvideo zum Thema Legehennenhaltung gestellt haben. Für dieses Video und weitere lehrreiche Filme, die sie mit anderen Schülerinnen und Schülern der Akademie für Landbau produziert haben, gab es jetzt eine Ehrung aus den Händen von Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg. Und den Stiftungspreis vom Verband Landwirtschaftlicher Fachbildung.

Die Lehr- und Lernvideos richten sich an Zielgruppen, die auch der Lernort Bauernhof hat: Schulklassen allgemeinbildender Schulen. Die Filme sind ein Resultat der Auswirkungen der Corona-Krise. Als aufgrund der Pandemiebestimmungen Lehren und Lernen in Präsenz nicht möglich war, machte sich die Klasse von Kai Höning und Luka Schwehr Gedanken darüber, wie man Themen der Landwirtschaft in den Schulunterricht bringen könnte. Sie experimentierten mit der Videokamera und kreierten sogenannte Storyboards für ihre Filme. Die Inhalte, also die Themen, waren ihnen aus der Ausbildung an der Akademie für Landbau in Kupferzell vertraut. Und Kontakt zu Landwirten bestand ohnehin, zumal viele Absolventen der Akademie von Bauernhöfen kommen.

Für die Bildungsarbeit, wie sie zum Beispiel auf landwirtschaftlichen Betrieben angeboten wird, die sich als außerschulische Lernorte engagieren, waren und sind die Filme eine Bereicherung. Denn auch der Lernort Bauernhof musste in Zeiten der Distanzierung pausieren und konnte allenfalls online Lernangebote machen. Da waren die Filme der Schüler eine willkommene Bereicherung.

Dieser Auffassung war auch der Verband Landwirtschaftlicher Fachbildung (vlf), der den mit insgesamt tausend Euro dotierten Bildungspreis vergibt und der die Preisverleihung auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart organisiert hatte. 30.000 Mitglieder zählt die Bildungsinstitution vlf, die in 45 Ortsvereinen tätig sind. Auf diese Weise werden vielseitige dezentrale Bildungsangebote realisiert. Für die Praktiker waren denn auch die Lehrfilme der Schüler eine willkommene Bereicherung ihrer Arbeit.

Die kurzen Lehr- und Lernfilme, die entstanden sind, vermitteln auf angenehme, semiprofessionelle Weise, worauf es in der Wissensvermittlung ankommt: Stets sollte der Fokus auf einem Thema liegen, das knapp und einfach erläutert wird. Nicht alltägliche Fragen, die sich aus dem dargestellten Thema ergeben, können dann ein Lernangebot abrunden und sinnvoll ergänzen. Wie zum Beispiel die Frage, wie oft ein Huhn am Tag pickt.

Übrigens: Das Ergebnis zu dieser Frage sowie weitere Filme aus der Kreativklasse können auf der Homepage vom i.m.a-Partner, dem Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg, angesehen werden.

 

 

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