So lässt sich mit dem Klimaschutz nachhaltig spielen

Nachwachsende Rohstoffe werden auf etwa zwei bis 2,7 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Flächen in Deutschland angebaut. Sie sind für viele Landwirte zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Jetzt könnte eine weitere hinzukommen: Spielzeug aus Kunststoffen, die aus Pflanzen gewonnen werden, und aus Holz.

Denn Kunststoffe sind die Rohstoffe der Wahl bei der Herstellung von Spielzeug. Bisher wird für die Erzeugung dieser Rohstoffe vor allem Erdöl genutzt, bei dessen Verwertung durch die Emissionen in der Verarbeitung das Klima negativ beeinflusst wird.

Für die Herstellung biobasierter Rohstoffe hingegen werden nachwachsende Rohstoffe genutzt - wie z.B. Flachs, Hanf, Kartoffeln, Mais, Raps, Sonnenblumen, Weizen, Zuckerrüben usw. Auch Laub- und Nadelbäume liefern Pflanzenfasern und Pflanzenöle, Stärke und Zucker sowie Holz - alles nachwachsende Rohstoffe, die für die Produktion biobasierter Kunststoffe verwendet werden können. In der Industrie werden biosbasierte Rohstoffe schon lange für die Herstellung verschiedenster technischer Produkte eingesetzt, etwa für Bau-, Farb- und Klebstoffe.

Die aus biobasierten Rohstoffen erzeugten Spielsachen können Kindern beim Besuch auf einem Bauernhof als Spiel- und Anschauungsmaterial dienen, um zu verdeutlichen, was außer Nahrungsmitteln aus den auf den Äckern wachsenden Pflanzen noch hergestellt werden kann.

Gerade die vielfältigen Bildungsangebote vom Lernort Bauernhof eignen sich für die Umsetzung einer derartigen Wissensvermittlung. Während kleinen Kindern beim Spielen mit Holzklötzchen oder Sandspielzeug erläutert wird, wo und wie die für die Herstellung benötigten Rohstoffe wachsen, können älteren Kindern die komplexeren Zusammenhänge vermittelt werden. In beiden Fällen dürften die Verbindungen zwischen der nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe und dem Umwelt- und Klimaschutz für alle Altersgruppen leicht nachvollziehbar sein.

Der i.m.a-Bildungspartner, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., bietet weiterführende Informationen zum Thema an. Und auch im i.m.a-Webshop finden sich vielseitige Lehr- und Lernmaterialien zu nachwachsenden Rohstoffen.

 

 

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