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Rückblick: Bilanz eines ungewöhnlich, außergewöhnlichen Jahres

Ein Jahresbericht über die Arbeit unseres gemeinnützigen Vereins reflektiert in der Regel nicht nur die Tätigkeiten und erinnert an Projekte, Produkte und auch Probleme, sondern beschreibt auch die Einflüsse gesellschaftlicher Entwicklungen auf die Vereinsarbeit und wie wir als Teil dieser Gesellschaft darauf reagiert haben. Erstsmals wurde jetzt jedoch diese Rückschau von einem Ereignis dominiert, das in keinerlei Zusammenhang mit unserer Arbeit stand oder steht, und auf das wir auch keinerlei Einfluss ausüben konnten: die weltweite Corona-Pandemie.

Sie hat im vergangenen Jahr 2020 nicht nur die persönlichen Lebensumstände unseres Teams beeinflusst, sondern auch unsere Arbeit insgesamt. Darin unterscheidet sich das Wirken des i.m.a e.V. nicht von anderen Institutionen, Unternehmen oder Personen. Auch das Lernen in und aus der Krise mag sich mit vielen Erfahrungen anderer Menschen decken. Und dennoch gibt es Unterschiede, an die wir auch in unserem Jahresbericht erinnern.

Während vielerorts das gesellschaftliche Leben heruntergefahren wurde, während Betriebe und Behörden ihre Arbeit neu organisieren mussten, wurde in der Landwirtschaft weitergearbeitet. Wie in allen Jahrzehnten zuvor. Denn die Bauern und Bäuerinnen sorgten dafür, dass auch in der Krise Nahrungsmittel produziert wurden und so die Ernährung der Menschen sichergestellt werden konnte. Der Begriff "systemrelevant" machte die Runde und meinte nicht nur medizinisches Fachpersonal, Hilfs- und Rettungsdienste, Pflegepersonal etc. sowie - nicht zuletzt - Verkäuferinnen.

Dass die Landwirtschaft nicht weniger systemrelevant ist, wurde unter den veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen der ersten Wochen und Monate oft übersehen. Wir haben daran erinnert. Und geholfen, wo wir mit unseren bescheidenen Mitteln helfen konnten.

Auch unsere Aktivitäten waren weitgehend zum Stillstand gezwungen: Keine Messen und Kongresse, keine Bildungsveranstaltungen auf Bauernhöfen oder Verbraucherbesuche auf den Betrieben. Wir mussten umdenken. Und investierten in neue Angebote, suchten den Dialog auf anderen Wegen und standen denen weiterhin zur Seite, die auf Äckern und in Ställen ein Rückgrat unserer Gesellschaft sind.

Unser Jahresbericht 2020 beschreibt diese Veränderungen unserer Arbeit. Damit ist er zugleich ein bescheidenes Zeugnis für den Willen, auch in Krisenzeiten nach neuen Wegen zu suchen, um weitermachen zu können. So, wie es uns der bäuerliche Berufsstand seit Generationen immer wieder vormacht.

 

 

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit erhalten Sie von uns gerne auf Anfrage.

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