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Erste große Landwirtschaftsmesse in Zeiten der Corona-Pandemie

Auf der Norddeutschen landwirtschaftlichen Fachausstellung (NORLA) in Rendsburg (Schleswig-Holstein) haben 390 Aussteller an insgesamt vier Messetagen jeweils bis zu 12.000 Besucher empfangen dürfen. Diese mussten ihre Eintrittskarten zuvor online erworben haben und gemäß der Landesverordnung zur Pandemie-Eindämmung gegen das Virus geimpft oder genesen bzw. getestet sein. In den Messezelten galt zudem Maskenpflicht. Der Bauernverband Schleswig-Holstein zog eine positive Bilanz und auch viele Aussteller waren mit dem Messegeschäft zufrieden, so dass die NORLA auch für andere, ähnliche Messen als Referenzprojekt dienen könnte.

Der i.m.a e.V. unterstützte auch auf dieser NORLA wieder den vom Bauernverband organisierten Lehrerkongress und stellte den teilnehmenden Lehrkräften Stoffbeutel mit vielseitigen Bildungsmaterialien sowie als Gastgeschenk das Saatpaket „Nachwachsende Rohstoffe“ zur Verfügung. Es passte zum Kongressthema, bei dem der Klimaschutz in der Landwirtschaft im Fokus stand. i.m.a-Pressesprecher Bernd Schwintowski, der die Veranstaltung moderierte, begrüßte dazu den stellvertretenden Generalsekretär des Bauernverbands, Michael Müller-Ruchholtz, den Leiter der Stabsstelle Klima und Boden beim Thünen-Institut, Bernhard Osterburg, und Landwirt Christian Schmidt. Informiert und diskutiert wurde über die deutschen und europäischen Klimaschutzziele und welche Auswirkungen sie für die Landwirtschaft und letztendlich auch für die Bevölkerung haben.

Auch Ministerpräsident Daniel Günther und Bauernpräsident Werner Schwarz hatten sich zuvor auf dem Landesbauerntag zu den Herausforderungen beim Klimaschutz geäußert. Dabei war deutlich geworden, dass Politik und Landwirtschaft in Schleswig-Holstein weitaus konsensfähiger sind, als es in manch anderem Bundesland der Fall zu sein scheint. In der jüngst unterzeichneten Erklärung zur Zukunft der Landwirtschaft werde deutlich, wie sich mehr Tierschutz und ökologische Landwirtschaft für die Bauern rechnen könne.

Das durch die Vereinbarung zum Ausdruck gekommene gegenseitige Vertrauen wurde dann auch auf dem NORLA-Messegelände deutlich, wo Bauern- und Ministerpräsident in Eintracht für eine „ErnteKunst“-Ausstellung posierten und bei der „Hau-den-Lukas-Aktion der Landjugend zeigten, wie kraftvoll und zielgerichtet man „Vorhaben“ anstoßen kann, bei denen am Ende dann auch der wirtschaftliche Erfolg „in der Kasse klingelt“.

 

 

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