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Abkommen von Lomé

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Begriff Definition
Abkommen von Lomé
Vertrag zwischen der Europäischen Union (EU) und Entwicklungsländern den sogenannten AKP-Staaten (Afrika Karibik Pazifik).
Das Abkommen garantiert den AKP-Staaten finanzielle Hilfen und vor allem einen Zugang zum europäischen Markt.
Das Abkommen wurde 1974 in der Hauptstadt von Togo Lomé unterzeichnet und 1980 1985 und 1990 jeweils nach neuen Verhandlungen erweitert. Seit 2000 gilt das Cotonou-Abkommen. Es gewährt heute den 79 AKP-Staaten umfangreiche Handelspräferenzen.
Für fast alle Ausfuhren haben die AKP-Staaten zollfreien Zugang zum Markt der EU ohne mengenmäßige Beschränkungen. Die Finanzhilfen der EU können bei Verstößen gegen Demokratie Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit ausgesetzt werden.
Das Lomé-Abkommen ist zurzeit die umfassendste völkerrechtlich verbindliche Vereinbarung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
Das Problem aller Entwicklungsländer: Die Exporterlöse sind in ihrem Gegenwert fallend (Terms of Trade).

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Informationen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Synonyme: Lomé-Abkommen

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