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Methan

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Begriff Definition
Methan
Methan ist ein in der Natur häufig vorkommendes Gas. Es ist  z.B. ein Hauptbestandteil von Erdgas. Durch die Vergärung von Biomasse lässt es sich gewinnen. Es ist einerseits  bei der Energiewende als Energieträger  wichtig andererseits verstärkt es den Treibhauseffekt  - die Erderwärmung.
In der Landwirtschaft entsteht auch Methan  zum Beispiel bei Gärungsvorgängen in den Vormägen der Wiederkäuer.  Methan wird darüber hinaus beim Anbau von Reis freigesetzt.
Ein Beispiel: Die tägliche Methan-Emission je Rind ist abhängig von der Nutzungsart: Milchkühe produzieren mehr (200-400 g) Methan als Mastrinder (80-220 g). Zum Vergleich: Ein Elefant erzeugt etwa 2.400 g Methan pro Tag. Die Freisetzung beim Rind resultiert zu ca. 70 % aus dem Erhaltungsumsatz. Mit steigender Leistung - z.B. Milch oder Fleischzuwachs - sinkt jedoch bei gleicher Körpermasse der Anteil der Methanbildung pro kg erzeugtem Produkt. So ergibt sich für Milch rechnerisch folgende Bilanz: Bei einer täglichen Milchleistung von 10 l werden je kg Milch bis zu 40 g Methan (Erhaltungsumsatz eingerechnet) gebildet. Die gleiche Kuh setzt jedoch bei einer Tagesleistung von 30 l Milch weniger als 15 g Methan je Liter frei.
Die Produktivitätssteigerung in der Milchviehhaltung führt damit zu einer Verbesserung der Methanbilanz. 
Siehe auch Biogas.
Synonyme: Methan

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