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Zersiedelung

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Begriff Definition
Zersiedelung
Zersiedelung beschreibt ungeplantes und unkontrolliertes Bebauen von Fläche im unbebauten Raum, meist von städtischen Siedlungen in den ländlichen Raum hinein.

 

Zersiedelung ist die Folge von zunehmender Urbanisierung und gekennzeichnet durch Flächenverbrauch. Durch hohe Bodenpreise in der Stadt, ungünstige kommunale Bauleitplanung und die negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität verlagern sich Bebauungen rund um Städte in den bis dahin unbebauten Bereich. Dies führt zu ökologischen Problemen durch die Zerschneidung der Flächen und die immer kleiner werdenden Lebensräume. Zudem führt diese Art der Bebauung auch zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen im Individualverkehr. Zersiedelung ist optisch wahrnehmbar und wird zudem gemessen an Größe, Streuung und Ausnützung der Siedlungsfläche

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