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Zweinutzungsrassen

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Begriff Definition
Zweinutzungsrassen
Rinder- Schaf- oder  Ziegenrassen die sowohl wegen Milch als auch Fleisch gehalten werden. Außerdem spielen oft Wolle und Haut (Leder) eine Rolle. Auch bei Geflügel, insbesondere Hühnern, gibt es Zweinutzungshaltung wegen Eiern und Fleisch. 

Zweinutzungsrassen sind ein Merkmal der traditionellen Landwirtschaft, da es erstrebenswert war möglichst viele verschiedene Produkt selber herzustellen. Die heutige Hochleistungszucht zielt auf Spezialisierung ab, da Zweinutzungsrassen als zu wenig effektiv gelten. In der Subsistenzwirtschaft bleibt die Zweinutzungsrasse wichtig für eine vielfältige Versorgung mit Lebensmitteln. Sie sind zwar weniger effizient, dafür häufig resistenter gegenüber Krankheiten oder Schwankungen in der Futtermittelzusammensetzungen. 

Neben Zweinutzungsrassen gibt es bei Säugetieren auch Dreinutzungsrassen.

Synonyme: Zweinutzungsrasse

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