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Dürre

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Begriff Definition
Dürre

Als Dürre wird der Zustand von anhaltender Trockenheit (Mangel von Wasser) bezeichnet, welche durch verminderten Niederschlag oder erhöhte Verdunstung verursacht wird. 

Dürre kann schwere Schäden in der Landwirtschaft verursachen. Immer mehr Länder weltweit sind durch anhaltende Dürre und Ausbreitung der Wüste (Desertifikation) gefähredet. Ernten werden zerstört und Menschen leiden unter Hunger. 

Je nach Andauer der Dürre wird diese entsprechend ihren Auswirkungen als

meteorologische Dürre (ein bis zwei Monate trockener als üblich),
landwirtschaftliche Dürre (zwei Monate und länger trocken, Ernteeinbußen),
hydrologische Dürre (ab vier Monate, Grundwasser und Pegel betroffen)
sozio-ökonomische Dürre (ab einem Jahr, Wassermangel bremst produzierende Wirtschaft)  
(Quelle: Deutscher Wetterdienst) 

Die Dürre verursachten Ernteeinbußen bedrohen ganze Zivilisationen. Es wird versucht Konzepte zu entwickeln Regenwasser zu sammeln und dieses länger im Boden zu halten und zu nutzen.  Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie das Anpflanzen von mehrjährigen Kulturen, Gehölzen (um Wasser aus tieferen Bodenschichten zu erreichen), Humusaufbau (um Wasser besser im Boden zu halten) sowie verschiedene Techniken der Permakultur. 

Klimakarten des Dürreindex Deutscher Wetterdienst 

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